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  • Welches Firefox-Profil ist gerade aktiv?

    Wer mit mehreren Firefox-Profilen arbeitet, kennt das Problem: Welches Profil ist zur Zeit in meinem Browser aktiv?

    Wie ich hier beschrieben habe, kann man sich leicht anzeigen lassen, welches Firefox-Profil gerade aktiv ist. Man muss zunächst mit <Strg><Umschalt>j (oder mit Tools-Error Console) die Error-Konsole aufrufen, in der Eingabezeile das folgendes Skript eingeben:
    alert(Components.classes["@mozilla.org/file/directory_service;1"].getService(Components.interfaces.nsIProperties).get("ProfD", Components.interfaces.nsIFile).path);
    und danach die Enter-Taste drücken. Anschließend erscheint eine Meldung, in der das Profil zu erkennen ist.

    Das Verfahren ist aber eigentlich noch zu kompliziert. Daher hier mein Tipp: Da zu dem Profil auch die Lesezeichen gehören, kann man sich ganz einfach ein Lesezeichen (z.B. auf diese Seite hier) anlegen und den Namen passend ändern, z.B. so:
    Profil: Standard
    oder:
    Profil: Internet-Banking
    Der Name des Profils ist damit sofort im Lesezeichen-Menü (am besten im Lesezeichen-Manager nach ganz oben verschieben) zu erkennen, und man braucht nicht mehr das oben beschriebene Skript auszuführen.

  • Spielleitplanung in Haßloch!

    In Haßloch (Pfalz) gibt es viele Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung. In diesem Jahr gibt es eine wirkliche Neuerung: Zum ersten Mal bekommen Haßlocher Kinder und Jugendliche Gelegenheit, ihren Ort nach ihren Ideen mitzuplanen und in größerem Rahmen mitzugestalten - im Rahmen der Spielleitplanung, zu der am 7.12. um 19:00 Uhr im Versammlungssaal des Haßlocher Feuerwehrhauses in der Schillerstraße 13a eine Auftaktveranstaltung für alle interessierten Menschen stattfinden wird.

    Was ist die Spielleitplanung? Zu Beginn der Spielleitplanung untersuchen Kinder und Jugendliche aller Altersklassen in einer Gemeinde, welche Aufenthalts-, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten (Grünflächen, Wege, Schulgelände, Spielplätze, Brachflächen, Plätze, Hauseingangsbereiche, Sportanlagen …) es gibt und wie und wo man diese schaffen oder verbessern kann. Daraus wird unter Mitarbeit von Pädagogen und Planern ein sogenannter Spielleitplan erstellt, der die Basis für alle weiteren Projekte bildet. Die Kinder und Jugendliche erarbeiten dann in Workshops Vorschläge und bauen Modelle, die dann auch so - unter deren Beteiligung - umgesetzt werden (können). Durch ein Starterprojekt wird sichergestellt, dass schon zu Anfang der Spielleitplanung eine erste Umsetzung eines konkreten Vorschlags erfolgt.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt der Spielleitplanung ist, dass die Belange von Kindern und Jugendlichen in allen Bereichen der Ortsplanung mit berücksichtigt werden.

    Und wer weiß - vielleicht kann ja die eine oder andere Brachfläche (siehe dazu diese Pressemitteilung über das kürzlich in Haßloch gestartete Projekt Raum + AKTIV) in Haßloch den Kindern und Jugendlichen zur Verfügung gestellt werden?

    Die Spielleitplanung kann auch im Unterricht, besonders wenn dieser in Projektform durchgeführt wird, eingesetzt werden. Hier nur einige Beispiele für Fächer und mögilche Themenbereiche:
    - Sozialkunde (z.B. Kommunalpolitik), Erdkunde (z.B. Kartenkunde)
    - Geschichte (z.B: Ausgrabungen/Römische Siedlungen)
    - Deutsch (z.B. Argumentieren, Reportage, Rhetorik)
    - Bildende Kunst (z.B. Bau von Architekturmodellen, Gestaltung öffentlicher Räume)
    - Musik (z.B. Klangskulpturen)
    - Mathematik/Physik (z.B das Berechnen einer Holzbrücke oder eines Wasserlaufs)
    - Biologie (z.B. Bestimmung von Pflanzen)

    Ein sehr interessanter Radiobeitrag von SWR2 Wissen mit dem Titel "Kleiner Mensch hat auch 'ne Meinung" (25 Min.) gibt einen Überblick über die Erfahrungen der Kinder- und Jugendbeteiligung. Das Manuskript dazu kann man hier herunterladen.

  • Schöne neue Autowelt: Mein Radio (RNS 510) geht nicht mehr aus!

    Heute war ich einkaufen und hatte das Auto (ein erst Mitte Januar zugelassener VW Passat Comfortline 1.4 TSI DSG-7 - die Motor/Getriebekombination kann ich jedem empfehlen) in einem Parkhaus (oberirdisch) geparkt. Zuvor hatte ich die Navigation des RNS 510 benutzt und SWR2 gehört.

    Irgendwann nach dem Losfahren (auf dem Weg zurück nach Hause) konnte ich zwar noch die Navigation benutzen und auch alle anderen Funktionen betätigen, aber weder den Radiosender noch die Lautstärke ändern noch das Gerät abschalten, und auch kein Musikstück vom USB-Stick (per Media-In angeschlossen) mehr auswählen. Erstaunlich, dass die Radiosender sogar noch alle angezeigt und sogar ausgewählt werden konnten - nur hat sich leider nicht der Ton nicht entsprechend umgestellt, und es war immer noch SWR2 und immer in derselben Lautstärke zu hören. Auch nach der Ankunft zu Hause, nach Abziehen des Schlüssels und Abschließen des Autos lief das Radio weiter.

    Im Handbuch stand nix, und ich bereitete mich schon darauf vor, die Batterie abzuklemmen, fand dann aber zum Glück relativ schnell im Internet-Forum Motor-Talk.de einen Beitrag zum Reset des RNS 510 und habe es gleich getestet (die beiden Tasten links vom CD/DVD-Schlitz und die äußere Taste rechts neben dem Schlitz gleichzeitig drücken) und siehe da - das Gerät war endlich stumm.

    Ich habe es dann nach einer kurzen Pause wieder eingeschaltet und alles hat wieder funktioniert.

    Mal sehen, was VW dazu sagt. Zumindest sollte die Funktion zum Abschalten bzw. Reset des RNS 510 im Handbuch aufgeführt sein (erst recht, wenn es ohne große Probleme und ohne Risiko möglich ist, das Gerät wirklich auszuschalten).

  • Wo ist die Internetseite der GESA?

    Wenn man die aktuelle Seite des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) zum Thema "Umweltprämie" (Verschrottungsprämie) liest und sich über die genauen Abläufe informieren möchte, wird man darauf hingewiesen, dass sich die Liste der anerkannten Demontagebetriebe auf der Internetseite der GESA befindet. Nur: Wo ist diese Seite? Wenn man bei Google nach "GESA" sucht, erhält man folgende Treffer:

    Die richtige Adresse scheint also die der "Gemeinsamen Stelle Altfahrzeuge" zu sein. Leider ist diese zur Zeit nicht besonders gut erreichbar. Vielleicht klappt's ja zu einer anderen Uhrzeit...

  • Die sparsamsten Autos mit 5 Sitzplätzen

    Weder in der VCD-Auto-Umweltliste als auch im DAT-Leitfaden (1. Quartal 2009) zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen noch in den Listen diverser Automagazine war bisher die Anzahl der Sitzplätze aufgeführt. Diese kann aber - selbst bei Kleinwagen - ein Kaufkriterium sein, z.B. wenn gelegentlich Kinder zur Schule oder zu Sportveranstaltungen gebracht oder von dort abgeholt werden sollen.

    Hier also die Fahrzeuge der VCD-Umweltliste 2008/09 mit 5 Sitzplätzen:

    • Toyota Prius (Benzin, 104 g/km)
    • Honda Civic Hybrid (Benzin, 109 g/km)
    • Daihatsu Sirion 1.0 (Benzin, 118 g/km)

    Und dieses sind die Fahrzeuge aus der Bestenliste des DAT-Leitfadens 1. Quartal 2009 mit weniger als 120 g/km CO2 und mit 5 Sitzplätzen:

    • Toyota Prius (Benzin, 104 g/km)
    • Honda Civic Hybrid (Benzin, 109 g/km)
    • Ford Fiesta 1.6 EcoNetic (Diesel, 98 g/km)
    • Seat Ibiza 1.4 TDI DPF Ecomotive (Diesel, 99 g/km)
    • VW Polo 1.4 TDI DPF (Blue Motion) (Diesel, 99 g/km)
    • Mini Cooper D (Diesel, 104 g/km)
    • Opel Corsa 1.3 CDTI Eco DPF (Diesel, 109 g/km)
    • Skoda Fabia II Lim. 1.4 TDI DPF Greenline (Diesel, 109 g/km)
    • Skoda Fabia II Combi 1.4 TDI DPF Greenline (Diesel, 109 g/km)
  • Schneller Dateiserver mit OpenSolaris 2008.11

    Heise Open beschreibt hier, wie man mit dem neuen OpenSolaris 2008.11 einen Dateiserver für verschiedene Betriebssysteme installiert, und hebt besonders die hohe Geschwindigkeit, die einfache Installation und schnelle Konfiguration incl. der Möglichkeit von regelmäßigen Snapshots hervor.

  • Fritz!Box WLAN 7050: DHCP aktivieren oder ändern

    ... ist eigentlich ganz einfach, aber nicht immer leicht zu finden:

    Nach dem Anmelden auf der Konfigurationsoberfläche folgende Menüpunkte anklicken:

    • Einstellungen
    • System
    • Netzwerkeinstellungen
    • IP-Adressen (der Schaltknopf im 3. Abschnitt des Hauptfensters unter "Netzwerkeinstellungen")

    In dem dann erscheinenden Bildschirm kann man das Häkchen links neben "DHCP-Server aktivieren" klicken und in den beiden Eingabefeldern rechts von "von" und "bis" IP-Adressen vergeben. Danach einfach auf "Übernehmen" klicken.

    P.S. Meine Firmware-Version ist: 14.04.31

  • EinsExtra, EinsFestival, EinsPlus, arte und Phoenix per Satellit

    Nach der Frequenzänderung waren die Sender EinsExtra, EinsFestival, EinsPlus, arte und Phoenix nicht mehr auf Astra 1C-1H & 2C (DVBViewer mit Technisat-DVB-S-Karte) zu finden.

    Hier nun die Anleitung, wie man die Sender wiederfindet:
    Bei der Kanalsuche den Sender "Astra 2A,2B,2D/Eurobird 1" auswählen, den Knopf "Free To Air" drücken und den "Suche"-Knopf bestätigen. Nach Beendigung der Suche die Liste per "Export" speichern.

    EinsExtra, EinsFestival, EinsPlus, arte und Phoenix sind dann unter Astra 2A,2B,2D / Eurobird -> Video -> ARD zu finden.

  • Schleichen lohnt sich eben doch!

    "Schleichen lohnt sich nicht", schreibt die AutoBild in ihrer Ausgabe Nr. 33 vom 14.08.2008, über einen "Spritspar-Test", nämlich eine Testfahrt über 724 km mit drei identischen VW Golf 1.4 TSI, offenbar mit Handschaltgetriebe.
    Im Test fuhr ein Fahrer mit 90 km/h, der zweite mit 130 km/h und der dritte mit Vollgas (wenn möglich). Der Fahrer mit Tempo 90 brauchte für die Strecke 8 Stunden und 29 Minuten, der Fahrer mit 130 km/h 6 Stunden 36 und der Raser 5 Stunden und 25 Minuten.
    Der Verbrauch war: 90 km/h: 5,6 l/100 km; 130 km/h: 6,5 l/100 km; Vollgas: 11,0 l/100 km.
    Die Durchschnittsgeschwindigkeiten: 90 km/h: 85 km/h; 130 km/h: 110 km/h; Vollgas: 134 km/h. Also hat der "Schleicher" ca. 2 Stunden mehr gebraucht als der mit 130 km/h und "nur" ca. 10 Euro gespart, bei Benzinpreisen von 1,50 EUR.

    Nicht erwähnt wurde aber, dass man auf der rechten Spur wesentlich entspannter fährt und nicht dauernd nach einer Lücke suchen muss, wenn hinter einem ein Raser ankommt und einen von der linken Spur drängeln will (übrigens für mich einer der Hauptgründe für ein Tempolimit auf den Autobahnen). Oder eine Vollbremsung hinlegen muss, wenn vor einem gerade ein Elefantenrennen gestartet wird. Drängler gibt es zwar auch unter den LKW-Fahrern (die, die am liebsten mit Armabstand zum Vordermann fahren), aber zum Glück viel seltener. Bei langen Strecken stellt sich natürlich irgendwann die Frage nach der geplanten Ankunftszeit und ob man evtl. sogar (bei einer Urlaubsfahrt z.B.) übernachten muss, so dass man mit 90 km/h schlicht zu lange unterwegs ist.

    Auf dem Weg zur Arbeit aber sieht das Ganze schon anders aus: Wenn ein Teil der Strecke über die Autobahn führt, fährt man auf der rechten Spur wesentlich entspannter, kommt nur unwesentlich später an, hat mehr Zeit für interessante Radiosendungen oder eine CD, und auf die Dauer kommt auch finanziell einiges an Ersparnis zusammen. Eigentlich gibt es dann nur noch wenige Gründe, einen LKW zu überholen: Wenn der LKW vor einem zu langsam fährt oder schlechte Abgase hat, wenn er zeitweise einen Teil der Standspur mitbenutzt (z.B. wegen Übermüdung) oder wenn (so wie auf der A61 aus Richtung Westen am Dreieck Hockenheim) für LKW auf der rechten Spur eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 km/h gilt. Oder wenn man das ewige Gehoppel bei schlechtem Zustand der rechten Spur einfach leid ist und man mal wieder komfortabel fahren möchte.

    Generell gilt aber doch wohl immer der Grundsatz: Wenn man schon die Umwelt verschmutzt, dann wenigstens so wenig wie möglich.

    Also: Schleichen lohnt sich öfter als man denkt!

  • Eindrücke von der IAA 2007

    Am Montag (17.09.2007) war ich auf der IAA - das erste Mal seit mehr als 20 Jahren. Damals wurde unter anderem das Auto 2000 von VW vorgestellt - ein Forschungsauto, das seiner Zeit weit voraus war und selbst heute noch als Vorbild für die Entwicklung eines sparsamen Autos dienen könnte - mit einem Verbrauch von ca. 4 Liter Diesel auf 100 km. Bei Einsatz eines modernen Motors wären mit diesem Fahrzeug sicherlich 3 Liter möglich.

    Was gab es diesesmal zu sehen? Viele schwere und spurtstarke Autos und wenige wirklich sparsame. Sehr gut hat mir gefallen, dass diesesmal das Thema Umwelt überall zu spüren war. Sogar die Grünen haben einen Stand! Und wo sonst als auf der IAA kann man mit den Entwicklern persönlich sprechen und viele Details zur heutigen und zukünftigen Automobiltechnik erfahren?

    Im Unterschied zu früheren IAAs war das Thema Elektro- bzw. Hybridantriebe bei vielen Herstellern zu finden, allerdings oft in Kombination mit schweren Fahrzeugen.

    Der Witz schlechthin war wohl der sogenannte CO2-Cup des Hessischen Rundfunks und des VDA. Hier ging es darum, mit einem gasbetriebenen Go-Kart sowohl die schnellste Runde zu fahren als auch so sparsam wie möglich. Wobei allerdings nur der Fahrer mit der schnellsten Runde einen Preis erhielt (so sagte mir der Rennleiter) und man die Emissionswerte der jeweiligen Fahrzeuge und Runden nur auf Anfrage erfahren hat. Also anscheinend eine reine Alibi-Veranstaltung.

    Was gab's sonst noch Spannendes oder Interessantes?
    - Ein Streitgespräch zwischen dem Vizepräsidenten des ADAC, Ulrich-Klaus Becker, und dem verkehrspolitischen Sprecher der Grünen, Winfried Hermann. Zwar mit den üblichen Tempolimit-Diskussionen, aber der ADAC scheint nun nicht mehr ganz so verbissen zu sein wie noch vor einigen Jahren.
    - Der Sieg des öffentlichen Verkehrsmittels über das Auto: Alle per Pkw angereisten Besucher wurden per Bus zum Messegelände und nach ihrem Besuch auch wieder per Bus zum Parkplatz zurück gebracht. Kostenlos!

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